Dienstag, November 08, 2005

Elektronischer Erfolg

ACHTUNG: Dies ist ein Artikel voller technischer Begriffe!

So, ein weiteres Kapitel aus der Never-ending Story "Saim & Elektronik" ist erfolgreich geschrieben. Mit Hilfe eines wiederaufladbaren Akkupacks fuer die Playstation Portable kann ich jetzt unterwegs mein Handy, mein BT Headset, meinen Wlan NAS und so ziemlich alles was 5 Volt braucht (z.B.: alle USB betriebene Geraete) mit Strom versorgen. Das bedeutet mehr Freiheit und weniger Steckdose!

Moeglich war das alles nur durch den Zufall, dass ich gesehen habe, dass der Akkupack tatsaechlich 5 V Ausgangsspannung hat (Lithium-Ionen Akkus haben immer ein vielfaches von 3,6 Volt und Nickel MetallHydrid sowas wie 1,3 Volt). Eigentlich weiss ich gar nicht, was fuer eine Akkutechnologie drin steckt, aber es kommt 5 V raus. Und das ist was zaehlt, right? Ein Blick auf das Innenleben, welches offensichtlicherweise aus China kommt, hat dann auch eine gewisses Lademanagement offenbart. Die Ausgangsspannung wird wie zu erwarten durch einen Festspannungsregler erzeugt. Um den Akku an alle Geraete anschliessen zu koennen musste ich natuerlich noch die richtigen Kabel zusammenloeten. Unteranderem ist dabei ein Kabel enstanden, mit dem man den Eingang mit dem Ausgang verbinden kann -keine gute Sache! Jedenfalls dachte ich mir "Hey cool, so kann ich das Kabel ja einfach transportieren, ohne dass es rumbaumelt." Gesagt getan. Aber warum blinkt das Ladelaempchen? Hab ich das erste Perpetummobile erfunden?!? Der erste Akkupack, der sich selbst auflaedt? Naja, wird wahrscheinlich eher ein Kurzschluss sein, wenn da nicht die Ladeelektronik gewesen waere. Wobei, wenn ich das ganze auf fast Null Grad kuehlen wuerde aka Supraleitung...

3 Comments:

At Mittwoch, November 09, 2005 5:16:00 PM, Anonymous Anonym said...

Kaum bist Du in den USA schon gibt es MEHR FREIHEIT ...(und weniger Steckdose). Da haben wir doch wieder mal alle ein falsches Bild von Politik des Landes. Also enjoy your Freedom Fries.

Und wann nähst Du das in Deine Jacke ein, dann hat sich auch Deine Wearable Electronics Studie gelohnt...

 
At Mittwoch, November 09, 2005 5:19:00 PM, Anonymous Anonym said...

und jetzt musste ich gerade feststellen, das Du seit neuestem die Comments überprüfst bevor Sie gezeigt werden. Hauptsache Medienfreiheit- nicht das es noch ein Nipplegate gibt.

 
At Mittwoch, November 09, 2005 5:53:00 PM, Blogger sojakim said...

Tja, irgendwo muss man ja die Grenzen setzen. Aber um SPAMs zu verhindern gibt es bei Blogger zwei Moeglichkeiten: Eingabe von Buchstabenbildern oder Moderation der Kommentare. Ich dachte ich nehme die Arbeit auf mich. Aber wenn du lieber jedesmal die Buchstabenerkennung benutzen willst kann man auch das wieder einfuehren. Abgesehen davon, warum schreibst du den Kommentar nicht mit einem Namen, den man erkennen kann? Hast du was zu verbergen oder bist du nur ein vermummter Terrorist? ;-)

 

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